Mitgliedschaft.....

Gemäß § 4 Ziffer 1 der Satzung der Rehabilitations- und Behinderten-Sportgemeinschaft Tönisvorst e.V. in der Fassung der 6. Änderungssatzung vom 20.11.2009 können unbescholtene Personen die Mitgliedschaft erwerben, wenn sie

a) kriegsbeschädigt im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes (BVG) oder
b) unfallgeschädigt im Sinne des Siebten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VII) oder
c) sonst behindert im Sinne des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) sind und deren
  Grad der Behinderung (GdB) mindestens 10 beträgt oder
d) Teilnehmer der angebotenen Kurse sind oder
e) dem Verein als fördernde Mitglieder beitreten wollen.

Aktive Mitglieder zahlen zurzeit einen Beitrag von 84,-- €/Kalenderjahr. Von passiven Mitgliedern wird zurzeit ein Mitgliedsbeitrag von 48,00 €/Kalenderjahr erhoben.

Sonderbestimmungen für Teilnehmer am Rehabilitationssport
Wer kann daran teilnehmen?
Reha-Sport auf Verordnung des Arztes


Rehabilitationssport kann und darf von jedem Arzt verordnet werden. Diese Verordnung
(KV 56 / rosa Schein) nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 u. 4 SGB IX unterliegt nicht der Heilmittel-verordnung und ist somit budgetneutral für den Arzt. Die Verordnung umfasst in der Regel 50 Übungseinheiten. Wegen der häufig schweren Beeinträchtigungen der Mobilität oder Selbstversorgung sowie der erforderlichen komplexen Übungen kann bei den in der Rahmen-vereinbarung näher bezeichneten Krankheiten/Behinderungen ein erweiterter Leistungsumfang von insgesamt 120 Übungseinheiten notwendig sein.

An wen muss ich mich wenden?
Bewilligung durch die Kostenträger


Die Verordnung (Formblatt 56) muss vom jeweiligen Kostenträger (i.d.R. von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse) genehmigt werden. Die entsprechenden Anträge werden seitens der Geschäftsstelle des Vereins gestellt, d.h. die vom Arzt ausgestellten Verordnungen geben Sie dem jeweiligen Übungsleiter, der sie umgehend an die Geschäftsstelle weiterleitet.

Welche Kosten entstehen für mich?
Mitgliedschaft im Verein


Die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining
vom 01. Oktober 2003 in der Fassung vom 01.Januar 2011 sieht in Ziffer 17 u.a. vor, dass es nicht zulässig ist, von den Teilnehmer/-innen Zuzahlungen, Eigenbeteiligungen etc. zu fordern. Eine Mitgliedschaft in der Gruppe, Selbsthilfegruppe oder im Verein ist für die Teilnahme am Rehabilitationssport für die Dauer der Verordnung zu Lasten eines Rehabilitationsträgers nicht verpflichtend. Die Rehabilitationsträger begrüßen jedoch eine Mitgliedschaft in den Rehabilitationssportgruppen auf freiwilliger Basis, um die eigenverantwortliche Durchführung des Bewegungstrainings zu fördern und nachhaltig zu sichern
Nach Ablauf der Genehmigung des Rehabilitationsträgers ist bei einer weiteren Teilnahme am Rehabilitationssport eine Mitgliedschaft im Verein erforderlich. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich in oben genannter Höhe. Von den Teilnehmern der besonders kostenträchtigen Reha-Gruppen im Schwimmbad bzw. Krankenhaus ist darüber hinaus eine Eigenbeteiligung von 20,00 € pro Halbjahr zu leisten.
Dies sind im Einzelnen die Schwimm- und Wassergymnastikgruppen, die Herzsport-gruppen, Wirbelsäulengymnastik-, Schlaganfall-Sportgruppe, die Lungensportgruppe, die Sportgruppen für pAVK- und Diabetes-Patienten, da hier für die Nutzung der Sportstätten besondere Gebühren/Mieten erhoben werden.

Vorteile einer Mitgliedschaft im Verein

Neben der Nutzung des gesamten Sportangebots werden im Verein im Rahmen der Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben in einem Rhythmus von jeweils zwei Jahren Vereinsausflüge oder „Stiftungsfeste“ durchgeführt. So fand zuletzt am 30.08.2011 ein Ausflug „Vierstündige Schiffstour auf dem Rhein im Bereich der Landeshauptstadt mit gemeinsamen Abendessen auf dem Schiff“ statt.
Im Jahre 2012 findet am 04.11. wieder ein „Stiftungsfest“ im Mertenshof statt, bei dem neben einer kulturellen Darbietung der gesellige Teil nicht zu kurz kommt.